Private Equity bedeutet, dass in Beteiligungen an Unternehmen investiert wird, die nicht an der Börse kotiert sind. Eine Ausnahme bilden Unternehmen, die entschlossen sind, sich von der Börse zurückziehen (Public-to-Private).

Mehr als bei anderen Anlagen entscheidet bei Private Equity die Expertise und Erfahrung des Managers über Erfolg und Misserfolg. Die Renditeunterschiede zwischen dem besten Viertel der Manager und dem Durchschnitt sind frappant. Die Fähigkeit, die besten Manager auszuwählen, und der Zugang zu deren Anlagevehikeln sind erfolgsentscheidend.

Die meisten Menschen sind schon längst mit Private Equity in Berührung gekommen – nur ist es ihnen oftmals gar nicht bewusst. Private Equity ist nämlich ein Bestandteil vieler Lebensversicherungen oder Altersvorsorgeprodukte, die von Banken oder Versicherungen angeboten werden. Institutionelle Investoren (wie z.B. Versicherungen, Banken oder Pensionsfonds ) und große Privatvermögen sind wichtige Kapitalgeber für Private Equity-Gesellschaften. Die Anlageklasse Private Equity hat sich als fester Bestandteil institutioneller Anlagestrategien etabliert. Der klassische Weg der Kapitalaufnahme für Private Equity-Fonds ist die Platzierung von geschlossenen Fonds mit hohen Mindestzeichnungssummen für institutionelle Investoren. Hinter ihnen stehen letztendlich indirekt private Anleger, Versicherte oder Pensionäre die ihr Vermögen in verschiedene Anlageprodukte, Lebensversicherungen oder Altersvorsorgeprodukte angelegt haben. Private Equity spielt in den Anlagestrategien von Banken, Versicherungen und Pensionsfonds eine zunehmend wichtige Rolle, da diese damit versuchen ihre Renditeversprechungen gegenüber ihren Anlegern einzuhalten und das Anlagerisiko über mehrere Anlageklassen zu streuen.